Lokaltipps Mein Wien

Das Gasthaus „zum Wirt“

In der Theresiengasse, Ecke Antonigasse gab es seit jeher ein Lokal, ursprünglich eine „Branntweinstubn“ (Anm.: Ausschank von Hochprozentigen, sowie Rum und Wein samt kleinen Speisen ).
Im Jänner 2014 hat sich ein neues Team von engagierten Leuten zusammengefunden, um das Gasthaus “ Zum Wirt“ im Wien Währing zwei Monate lang zu renovieren. Das ehemalige Beisl hat noch immer ein uriges Ambiente und erstrahlt jetzt in neuem Glanz.
Ziel der Renovierung war,
 die Wiener Beisl- bzw. Wirthauskultur mit Engagement und Herz zu erhalten. Das haben sie erreicht!

Ich bin bereits einige Male am Lokal vorbeigegangen, war aber erst letztes Wochenende das erste Mal vor Ort. 

Die Stube des Gasthaus "Zum Wirt"

Die Räumlichkeiten des Lokals können auch exklusiv reserviert werden, wenn zum Beispiel in großer Runde ungestört gegessen und gefeiert werden mag. Die Öffnungszeiten sehr moderat, sofern es nicht den Gastgarten betrifft. 
Geöffnet ist täglich von 11:00 bis Mitternacht (oder länger).

Montag bis Freitag von 11.30 bis 17.00 Uhr, sowie Samstags von 17.00 bis 22.00 Uhr wird Österreichische Hausmannskost angeboten. Es gibt überbackene Brote mit Salatgarnitur, Würstel, Wiener Schnitzerl, ein ordentliches Gulasch und vieles Gutes mehr. Für vegetarisch Essende gibt es ganz klassisch Knödel mit Ei, Gemüsestrudel mit Schnittlauchsoße, Spinatnockerl mit Gorgonzolarahmsoße oder hausgemachte Kärntner Nudeln mit Blattsalat (je nach Verfügbarkeit mit Käse, Spinat, Pilzen oder Paradeisern). Als Nachspeise gibt es Marillenpalatschinken, Buchteln mit Vanillesoße, Kaiserschmarrn oder hausgemachter Kuchen zur Auswahl. 
Von Montag bis Freitag wird außerdem eine Tagessuppe um günstige 1,80€ und ein Tagesteller um 5,60€ angeboten. 

Gezahlt kann meines Wissens nach nur bar! 

Ich habe mich für ein Fiakergulasch und einen Weißen Spritzer entschieden.
Das Fiakergulasch ist eine spezielle Wiener Variante des Gulasch mit Spiegelei, Salzgurke, Semmelknödel und Würsterl. Die Portion war mehr als ausreichend und es hat sehr gut geschmeckt. Keine Sorge da war kein Pferdefleisch drin! 🙂

Die Wiener Variante des Gulasch wird Fiakergulasch genannt und mit Semmelknödel, Spiegelei, Salzgurkerl und Würsterl serviert

Der Kellner hat uns beim Verabschieden einen Flyer in die Hand gedrückt und darum gebeten ein wenig die Werbetrommel zu rühren. Dieser Aufforderung komme ich hier gerne nach:
Am 8.10.2014 ist wieder Vollmond und das Gasthaus zum „Wirt“ veranstaltet eine „Moon and Music Night“
Beginn 18:00, an diesem Tag sind jedoch keine Tischreservierungen möglich! Für die musikalische Begleitung (von Dialektmusiker Markus Hackl) und dem Speisenbuffet (mit Wiener Backhendl und Erdäpfelsalat, Pikanten Krautrouladen, Gemüserollen und Apfelstrudel) werden 8,50€ verlangt. Weitere Infos findet ihr auf der Facebook-Fanseite.

 

Mein Fazit: Ein nettes, uriges Lokal Nahe der Ubahn mit großem Schanigarten, der im Sommer zum verweilen einlädt. Lediglich ein paar (Sitz-)Pölster würden die Gemütlichkeit perfekt machen. Der Service war sehr aufmerksam, flott und freundlich. Reservierung ist nicht unbedingt nötig (außer für große Gruppen)! 

Zu erreichen ist das Lokal mit der U6, der Straßenbahnlinie 42 (Station Michelbeuern).
Adresse: Theresiengasse 43, Wien 1180

Eure Jasmin

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