Mein Wien Urlaub in der eigenen Stadt

Urlaub in der eigenen Stadt: Eine Nacht im Hotel Park Hyatt Vienna*****

Das 5 Sterne Hotel Park Hyatt Vienna im Goldenen Quartier

Viele SchülerInnen in Österreich hatten vor kurzem Herbstferien oder zumindest aufgrund von Feiertagen und schulautonomen Tagen, ein verlängertes Wochenende. Da ich aber bereits seit einiger Zeit mit der Schule fertig bin, und auch schon (Teilzeit) im Berufsleben bin, hatte ich keine Ferien.
Mein Freund und ich haben uns deshalb letztes Wochenende auch eine kleine Auszeit gegönnt. Wieso weit wegfahren oder -fliegen, wenn doch auch in der eigenen Stadt geurlaubt werden kann?!
Der Tourismus in Wien boomt, in den letzten Jahren haben viele neue Hotels eröffnet. Da der Mann an meiner Seite in der Hotellerie tätig ist, haben wir uns für das im Herbst eröffnete 5 Stern Hotel Park Hyatt am Hof entschieden. Wenn schon denn schon ;).

Die Anreise am Samstag Nachmittag war eine Leichte. Nach einem kurzen Stadtspaziergang waren wir schon im Hotel angekommen. Bereits die prunkvolle Hotellobby hat es mir angetan. Am Front Office Desk wurden wir sehr freundlich empfangen, das Gepäck (ein Weekender … Ein Koffer wäre für eine Übernachtung schon ein wenig übertrieben gewesen- nicht?!) wurde uns abgenommen und die überaus aufmerksame Frau Nadja hat uns ein wenig über das Hotel, die verschiedenen Lokalitäten und Besonderheiten im Hotel erzählt.

Lobby des Hotel Park Hyatt Vienna

Das Zimmer war richtig schön! Dank Upgrade haben wir ein Deluxe Zimmer bezogen:
Mit einer Deckenhöhe von 3,26m bis 4,45m bieten diese Zimmer einen umwerfenden Blick über den ältesten Platz der historischen Stadt, sowie dem exklusiven Einkaufsviertel Goldenes Quartier. Die 44 bis 52 m² großen Zimmer bestechen mit Ihrer individuellen  Ausstattung und spiegeln den Charakter wider. Jedes Zimmer bietet ein King Bett, ein großzügiges Badezimmer mit Fußbodenheizung, separat begehbare Regendusche und Badewanne, sowie einen integrierten Flachbildschirm-TV. Die hochwertige Ausstattung wird durch ein Zusammenspiel von Design und moderner Technik komplettiert.
Was soll ich mehr dazu sagen? Selbst das W-Lan kannte meinen Namen…

Deluxe Zimmer im Hotel Park Hyatt

Gleich nachdem das Gepäck abgelegt und verstaut war und genügend Fotos vom Zimmer geschossen waren, haben wir uns im flauschigen weißen Bademantel und dazupassenden Badeschlapfen am Weg zum Pool und ins hauseigene Spa Arany gemacht. Eine sehr freundliche Lady begrüßte uns, zeigte alle Massage-, und Ruheräume, erzählte etwas über die verwendeten Produkte (Naturkosmetik) und bot verschiedene Behandlungen an. Es wäre zwar bestimmt richtig toll und entspannend gewesen eine Behandlung zu machen, aber nachdem ich die Preisliste kurz durchblätterte, entschied ich mich dagegen, um mein Geldbörserl zu schonen. Die günstigste Gesichtsbehandlung kostet €145, der Spielraum nach oben ist groß.

Spabereich im Hotel Park Hyatt

Stattdessen ging es in die Sauna (Frauen und Männerbereich getrennt!) und danach eine Runde im Pool schwimmen, welcher sich im ehemaligen Tresorraum befindet. Eine alte Tresortüre ist noch vorhanden und erinnert an alte Zeiten. Die Wassertemperatur war angenehm zum schwimmen – nicht zu kalt. Vom Pool aus hatte man Blick auf das Fitnessstudio und dem anschließenden Ruhebereich, in den es danach ging. Mineralwasser, Säfte, Nüsse und Zeitschriften stehen zur freien Verfügung.

Der Pool des Park Hyatt Vienna

Indoorpool im ehemaligen Tresorraum

Nach dem Schwimmen und Entspannen ging es wieder ins Zimmer duschen/baden und umziehen fürs Abendessen. Die Pflegeprodukte im Zimmer sind zwar alle parfümiert, waren aber soweit hautverträglich.

Kosmetikprodukte im Hotelzimmer


Nachdem telefonisch ein Tisch reserviert worden ist, haben wir uns um 19:30 aufgemacht ins hauseigene Restaurant The Bank, welches sich in einer ehemaligen Verkaufshalle der Bank befindet.
Als Aperitif haben wir Rosé, später einen Wiener Chardonnay getrunken.Es gab frisch gebackene Pizzastangen und Butter zum Gedeck.
Als Vorspeise haben wir eine Cremesuppe vom Kürbis mit kleinen Kürbisstücken, Kürbiskernöl und einem Brot mit Niederöstereichischem Wildschweinschinken (€9) und Tartar vom Weiderind mit Champignons (Schwammerl stand auf der Karte!), Zwiebel, Wachsei und Foccacia (€16). Beides hat sehr sehr gut geschmeckt, besonders das Beef Tartar kann ich wärmstens weiterempfehlen! Das Speckbrot zur Suppe hätte ich persönlich nicht gebraucht.

Vorspeise in The Bank: Beef Tartar und Cremekürbissuppe

Die Hauptspeise ließ leider ein wenig auf sich warten, wurde dann aber vom Kellner direkt neben dem Tisch zerlegt. Bestellt wurde eine Kalbsstelze vom Drehgrill mit Pfefferjus und Urgemüse für zwei Personen (€54). Der Geschmack des Fleisch und die Soße waren sehr schmackhaft. Es war richtig viel Fleisch, sodass wir beide sogar etwas übrig lassen mussten. An den Beilagen wurde dafür leider ein wenig gespart, das hätte ruhig mehr sein können.

Hauptspeise in The Bank: Kalbsstelze mit Pfefferjus und Urgemüse

Die Kalbsstelze wird vom Kellner direkt am Tisch serviert

Da es dann bereits 22:30 war, wollte ich keine Nachspeise mehr bestellen, obwohl der Sauerrahmschmarrn mit Heumilcheis und Kompott nach Wahl für zwei Personen die Wartezeit bestimmt wert gewesen wäre.

Restaurant The Bank

Stattdessen ging es an die hauseigene Bar The Pearl auf einen Cocktail. Dort und in der Zigarren- und Whiskeybar The Livingroom, dem einzigen Raucherbereich des Hauses, war richtig viel los.

Fazit des Abends: Es wird Wert auf gute regionale Speisen und Weine gelegt. Leider waren die Wartezeiten zwischen den Gängen verhältnismäßig lange, weshalb es sich empfiehlt viel Geduld mitzubringen.
Gegessen kann aber auch im Barbereich (Lounge und The Pearl) werden. Hier werden unter anderem Wiener Schnitzel (€22), Cheeseburger (€16), Clubsandwich (€14), hausgemachte Limonade und Eistee (jeweils €6 für 0,3l) angeboten.
Natürlich können alle Speisen (auch das Frühstück) im Zimmer eingenommen werden. Eine Liste und die Nummer des Zimmerservice liegen im Hotelzimmer auf.

Geschlafen haben wir soweit gut. Die Matratzen waren zwar für meinen Geschmack etwas zu hart.

Badezimmer des Hotel Park Hyatt Vienna

Gefrühstückt kann täglich von 6:30 bis 11:00. Um den Kurzurlaub auch richtig entspannt zu beenden wurde bis 9:30 ausgeschlafen und gegen 10:00 wieder ins hauseigene Restaurant The Bank zurückgekehrt. Das Frühstück kostet €33 inklusive aller Getränke. Das Buffet ist riesig und bietet alles was das Herz begehrt. Proscuitto, Schinken, Roastbeef und Co werden frisch aufgeschnitten, Eiergerichte in der Showküche frisch zubereitet und bis nach 11:00 wird regelmäßig nachgelegt. Wir hatten zwar nur knapp eine Stunde Zeit zum Essen, das reichte aber vollkommen aus. Lediglich der Tee hat mir nicht so gut geschmeckt (So gut wie alle Sorten waren aromatisiert).
Nach dem Essen rollte ich mich ins Zimmer, ruhte mich noch kurz aus, bevor schon wieder ausgecheckt wurde.

Frühstücksbuffet in The Bank

Showküche in The Bank

Von Samstag Nachmittag bis Sonntag Mittag verbrachten wir die ganze Zeit im Hotel und ich muss zugeben, dass ich nicht gedacht hätte, dass eine so kurze Auszeit eine so entspannende Wirkung hat.
Mir hat es im Hotel Park Hyatt Vienna sehr gut gefallen. Das Ambiente des ehemaligen Bankgebäudes ging nach dem Umbau nicht verloren. Alle Bereiche sind hochwertig und geschmackvoll eingerichtet. Der Service war sehr aufmerksam und zuvorkommend, alle Speisen und Getränke haben gut geschmeckt (und kamen aus Österreich)!

Ich kann euch einen Kurzurlaub, wie wir ihn letztes Wochenende verbracht haben, sehr ans Herz legen! Dieser Post wurde nicht gesponsert & alle Fotos wurden so unauffällig, wie möglich (Mission nearly impossible) mit meinem Iphone, gemacht.
Alle Preise und weitere Informationen findet ihr auf der Website.

Eure Jasmin

Restaurant The Bank

You Might Also Like

2 Comments

  • Reply
    Wochenendtipps KW46 | Viennalicious
    20. Januar 2016 at 10:37

    […] Wochenende habe ich einen Kurzurlaub in der eigenen Stadt eingelegt, wie ihr bereits im letzten Beitrag lesen konntet. Ein paar Tage Auszeit vor der hektischen Weihnachtszeit kann ich euch wärmstens […]

  • Reply
    Urlaub in der eigenen Stadt: Übernachtung im Radisson Blu Style Hotel Vienna | Viennalicious
    24. Mai 2016 at 13:57

    […] Das Badezimmer mit einer Dusche, einer Wanne und zwei getrennten Waschbecken, ähnlich wie im Park Hyatt Vienna, war ein Ort an dem ich mich übrigens gerne aufgehalten […]

  • Leave a Reply

    This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.